Von 1935 bis 1996 betrieb die Familie Albers in zwei Generationen die Milchbar, indem größtenteils Molkereiprodukte angeboten wurden. Der leckere Milchreis erwarb damals einen fast legendären Ruf. Albers wurde als Experte seines Fachs oft zur Einrichtung anderer Milchbars auf dem Festland geladen.

Schon damals fragte sich mancher, warum Inselgäste auf Norderney überproportional viel Milchreis verzehren. (Wahrscheinlich aus dem gleichen Grund, warum so oft Tomatensaft in Flugzeugen bestellt wird.)

Bei der anschließenden Übernahme der Milchbar durch die Familie Brune durfte man daher selbstverständlich nicht auf Milchreis verzichten. Den gibt es bis heute noch in allerlei Variationen.

Im Rahmen der Promenadensanierung im Jahre 2005 / 2006 gab es an diesem Standort eine Großbaustelle. Da aber auch der Zahn der Zeit seine Spuren an der Bausubstanz der Milchbar hinterlassen hatte, bot sich eine grundlegende Sanierung von Gebäudeteilen zur gleichen Zeit an. Nach diesem Umbau stand der Weiterentwicklung des Betriebskonzeptes nichts mehr im Wege. Direkt am Stand gelegen, entwickelte sich die Milchbar zu einem weiteren „Kult-Treff“. Die einen sagen „Chill-Out“, die anderen „Erholung“. Auf alle Fälle ist „Entschleunigung“ hier die oberste Devise.

Insbesondere im Außenbereich verleihen rustikale Tische und Bänke aus hellem Holz, unaufdringliche Musik und weitere gemütliche Akzente der Terrasse einen so genannten „Lounge-Charakter“. Hunderte von Menschen finden sich hier an lauen Sommerabenden ein, um den Sonnenuntergang in ruhiger Atmosphäre regelrecht zu zelebrieren.

Allerdings ist nach Sonnenuntergang noch lange nicht Schluss. Im Innenbereich bietet die Milchbar ein gemütliches Ambiente an. Mit einem leckeren Cocktail, stimmungsvoller Musik und einem Blick zum Kamin kann man einen erlebnisreichen Tag wundervoll ausklingen lassen. Unsere Wertung = Total empfehlenswert und nur wenige Gehminuten von unseren Ferienwohnungen im Haus Christine… zuhause auf Norderney entfernt.

Quelle: „Meine Insel Norderney, AKTUELL“