Das neue Familien-Thalasso-Bad wird eine Welt für sich sein, in der Jung und Alt auf Entdeckertour gehen können.

Endlich, nach rund 7-monatiger Umbauphase wird das Spaßbad am 8. Juni als neues Familien-Thalasso-Bad öffnen. Die Neugestaltung des Spaßbades ist an das Weltnaturerbe Wattenmeer und an das Element Wasser angelehnt. Die „Große Düne“ ist eine Plateaulandschaft aus vielen verschieden hohen Holzmodulen und Steinfeldern, von denen aus man nach draußen oder auch auf das Schiffswrack schauen kann. Unter Deck – im Wrack – gibt es Schätze zu entdecken, Kristalle und dunkle Farben. Mystische Lichter und Geräusche schaffen eine Stimmung wie in einer Grotte tief am Meeresboden. Ein weiteres Highlight wird die neue Röhrenrutsche sein: Bei rasanter Fahrt erlebt man das Wasser als Tropfen, Strahl, Brause oder Nebel, von allen Seiten und kopfüber. Wie ein riesiger schwarzer Wattwurm schlängelt sich die Rutsche vom Dach des Bades bis ins kühle Nass. In der „Waschstraße“ fühlt man die ganze Welt der Nordsee, natürlich das Wasser aber auch die Salzwiesen, das Wattenmeer und die Unterwasserwelt, mit Hilfe von unterschiedlichen Duschen wird die Waschstraße ein ganz besonderes Erlebnis für die ganze Familie werden. An den Strandhauskulissen laden Spielstationen zum Kennenlernen des Weltnaturerbes Wattenmeer und der Nordsee ein. Auf der „Hohen Plate“ kann man schließlich einen Sturm auf hoher See erleben mit spritzendem Wasser, Wolkenbruch, Gewitter, goldenen Blitzen und tosendem Wind. Natürlich legt sich der Sturm irgendwann und ein Sternenhimmel, Dampf und Nebel verzaubern den Gast in die so typische „Lütje Welt“ (kleine Welt).

Am 30.05. wurde nun erstmals Wasser ins Wellenbecken gelassen.

Rund 700 Kubikmeter Wasser passen in das Wellenbecken. Ein Kubikmeter Wasser entspricht 1.000 Litern oder einer Tonne Wasser. Damit das Becken sich an dieses Gewicht gewöhnen kann, wird das Wasser nur langsam eingelassen.

Im Georgsgarten entsteht der Außenbereich des Bades: Die Insel „Tumelum“ bietet ein echtes Spielparadies für unsere kleinen Gäste während Mama und Papa sich in der Sonne wohlig entspannen können oder die Erdsauna ausprobieren. Natürlich darf eine Sandbank zur Abrundung der Nordseewelt nicht fehlen.

Im Zentrum des Georgsgartens steht bereits seit einigen Wochen das Spielschiff „Georg V“. Das Schiff ist „keins von der Stange“, sagt der Landschaftsarchitekt. Vielmehr sei es zusammen mit einem Spielplatzhersteller entwickelt worden. Am Mast des Schiffchens weht bereits stilecht die Flagge mit dem Wappen des Königshauses Hannover.

Quelle: Meine Insel Norderney; Norderneyer Morgen vom 30.05.2012